Abschluss des ProEuropeanValues Projekts Werte im Wandel
Mit dem dritten und letzten Demokratieworkshop fand am 18. Dezember 2025 der Abschluss unseres ProEuropeanValuesAT Projekts „Werte im Wandel – Generationendialog zur Zukunft der Demokratie“ statt. Der Workshop wurde in Graz durchgeführt und brachte 18 Teilnehmende in gemütlicher, vorweihnachtlicher Atmosphäre zusammen.
Unter dem thematisch passenden Titel „Religion und Demokratie leben – Glaube, Säkularismus und Menschenrechte“ diskutierten die Teilnehmenden engagiert über Spannungsfelder und Gemeinsamkeiten von religiösen Überzeugungen, säkularen Gesellschaften und demokratischen Grundwerten. Die offene Gesprächsatmosphäre ermöglichte persönliche Einblicke, respektvollen Austausch und lebendige generationenübergreifende Debatten.
Mit diesem Workshop endete zugleich das Projekt, das offiziell am 31. Dezember 2025 abgeschlossen wurde. In den vergangenen Monaten konnten zahlreiche Aktivitäten erfolgreich umgesetzt werden:
- Sechs qualitative Interviews mit Teilnehmenden beider Generationen bildeten die inhaltliche Grundlage des Projekts.
- Drei Erzählcafés an Standorten in Kärnten und der Steiermark brachten rund 60 Menschen in moderierten, generationenübergreifenden Gesprächsrunden zusammen. Themen waren u. a. Demokratiegeschichte, Wertewandel, politische Teilhabe sowie persönliches Erleben von Freiheit und Sicherheit.
- Generationenübergreifende Zeitzeug:inneninterviews, geführt von jungen Menschen mit älteren Personen, wurden in drei Blogbeiträgen veröffentlicht und zeigen eindrucksvoll die Vielfalt demokratischer Erfahrungen.
- Demokratieworkshops in Gröbming sowie zweimal in Graz mit insgesamt rund 40 Teilnehmenden setzten sich mit Meinungsfreiheit, Hass im Netz, digitaler Kommunikation sowie Religion und Demokratie auseinander.
- Ergänzend wurden die Projektergebnisse in Plakatpräsentationen an vier Standorten öffentlich sichtbar gemacht.
„Werte im Wandel“ hat gezeigt, wie wertvoll der Dialog zwischen Generationen für das Verständnis von Demokratie, europäischen Werten und gesellschaftlichem Zusammenhalt ist – und wie wichtig es bleibt, diese Gespräche auch über das Projektende hinaus weiterzuführen.